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Amazon mit neuen Plänen zum Handel mit gebrauchten E-Books

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In Deutschland ist der Verkauf gebrauchter E-Bücher noch verboten. Sollte dieser jedoch gestattet werden, wird es vielen Verlagen genau wie der E-Book-Verleih, ein Dorn im Auge sein. Der Weiterverkauf gebrauchter Bücher und E-Bücher kann dazu führen, dass die Einnahmen von Verlegern und Autoren deutlich zurück gehen.

Amazon mit neuen Plänen zum Handel mit gebrauchten E-Books

Amazon mit neuen Plänen zum Handel mit gebrauchten E-Books

Amazon möchte hier eingreifen und den Autoren und Verlegern mit neuen Plänen zum Gebraucht-E-Book-Handel entgegenkommen; Amazons geplantes Konzept sieht eine Beteiligung der Rechteinhaber vor. So soll bei jedem Weiterverkauf eines Titels ein Anteil des Gewinns an Autoren und Verlage gehen. Das berichtete buchreport.de.

In Amazons Ökosystem wäre es einfach zu gewährleisten, dass ein User ein E-Buch wirklich nur ein einziges Mal weiterveräußern kann und dieses von seinem Gerät respektive aus seiner Cloud verschwindet, wenn die Lizenz für das E-Book den Besitzer wechselt.

Der Konzern hat seine Pläne hierzu in zwei Patentanträgen bereits vor einigen Jahren in den USA (2009) und Kanada (2011) eingereicht. Das US-Patent wurde schon 2013 erteilt. Der Antrag beim Canadian Intellectual Property Office wurde erst jetzt bekannt. Der Patentantrag in Kanada sei allerdings noch nicht abgeschlossen.

Die US-amerikanischen und kanadischen Verlage dürften jedoch ähnliche Vorbehalte haben wie die deutschen. Kann Amazon sie nicht für sich gewinnen, bliebe im Zweifel nur das Geschäft mit eigenen Titeln aus den Amazon-Verlagsprogrammen und dem riesigen Selfpublisher-Pool von Kindle Direct Publishing.

Die generellen Ressentiments der Rechteinhaber gegen Modelle zum Geschäft mit gebrauchten E-Büchern wird durch das mögliche Entgegenkommen Amazons nicht der Wind aus den Segeln genommen, was Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang bestätigt. Bei digitalen Inhalten gebe es keinen Qualitätsverlust durch Benutzung. Der Primärmarkt für digitale Kreativgüter breche zusammen, wenn Konsumenten E-Books und andere digitale Inhalte einfach, benutzt weiteräußern könnten.

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