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Deutsche Post eröffnet Sachspendenlager in Bonn gemeinsam mit Partnern

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Aktuell leben in Bonn mehr als 3.800 Flüchtlinge aus über 44 Nationen in Übergangswohnheimen und Sammelunterkünften. Die Menschen müssen regelmäßig mit dem Nötigsten versorgt werden: Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Taschen, Hygieneartikel und Gebrauchsgegenstände. Dabei verfügen nicht alle Einrichtungen über genügend Kapazitäten zur Annahme oder Ausgabe von Sachspenden. Häufig sind auch die Öffnungs- und Spendenannahmezeiten der einzelnen Kleiderkammern für die Spender nicht ausreichend.

Aus diesem Grund wird heute ein übergeordnetes Sachspendenlager am Kaiser-Karl-Ring in einer Immobilie von Deutsche Post DHL Group eröffnet. Auf rund 700 m² werden in zwei Hallen künftig Spenden entgegen genommen, gesichtet, sortiert und gelagert. Um möglichst bedarfsgerecht zu wirtschaften, wird auf einer zentralen Website regelmäßig darüber informiert, welche Gegenstände gerade benötigt werden: www.sachspenden-bonn.de

Eroeffnung Zentrallager Sachspenden Bonn, 01.03.2016.

Die geplanten Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

„Wir freuen uns sehr, die Stadt Bonn und die verschiedenen Einrichtungen mit einem Sachspendenlager am Kaiser-Karl-Ring unterstützen zu können. Neben den Räumlichkeiten werden auch viele unserer Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich dabei helfen, die Spenden zu sortieren und für die Weiterverteilung vorzubereiten. Als Teil unser unternehmerischen Verantwortung engagieren wir uns in den Bereichen Integration und Spracherwerb sowie mit lokalen Aktionen für Flüchtlinge“, sagt Dirk Merz, Niederlassungsleiter Bonn, Deutsche Post DHL Group.

„Ich freue mich sehr über dieses gemeinsame Projekt. Für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wie auch für die Stadt Bonn wird das Zentrallager Sachspenden eine große Unterstützung und Entlastung sein. Die Einbeziehung aller Akteure im Vorfeld war geradezu vorbildlich. Herzlichen Dank an alle Beteiligten“, sagt Coletta Manemann, Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn.

Peter Tilgen, Mitarbeiter im Amt für Soziales und Wohnen der Stadt für den Bereich Wohnungssicherung Übergangsheime, Notunterkünfte und Obdachlose: „Auch aus Sicht des Sozialamtes freue ich mich sehr, dass dieses Projekt gelungen ist. Das Ehrenamt, das in Bonn ohnehin sehr stark gelebt wird, strukturiert sich. Deutsche Post DHL Group leistet hier gemeinsam mit Stadt, Kirche und DRK einen wertvollen Beitrag, der nicht nur die Logistik unterstützt, sondern zugleich ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den zahlreichen Ehrenamtlichen ist.“

Jede Kleiderkammer und auch die Sammel- und Einzelunterkünfte ohne eigene Kleiderkammern haben Zugang zur Sammelstelle, um ihren individuellen Bedarf zu decken. Die Bestellungen können direkt per Mail oder Telefon übermittelt werden. Die Abholung erfolgt dann über die jeweiligen Einrichtungen selbst. Eine direkte Sachspendenausgabe an Flüchtlinge ist nicht vorgesehen, aber es ist ausdrückliches Ziel, dass unter den ehrenamtlichen Kräften auch Flüchtlinge eingeladen sind, sich einzubringen. Insgesamt wird das ehrenamtliche Netzwerk in Bonn durch die Zentralisierung der Aktivitäten entlastet werden.

Eroeffnung Zentrallager Sachspenden Bonn, 01.03.2016.

Eroeffnung Zentrallager Sachspenden Bonn, 01.03.2016.

„Als Pfarrgemeinde St. Petrus sind wir froh über die entstandene Kooperation“, freut sich Mitinitiator Jan Erik Meyer, Ehrenamtskoordinator der Gemeinde St. Petrus. „Schon vor Monaten zeichnete sich ein wachsender Bedarf nach einem Zentrallager ab. Als wir vor drei Monaten mit Deutsche Post DHL Group ins Gespräch kamen, war eine solche Lösung rasch erkennbar“, so Meyer. Hunderte Stunden ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit wurden seitens der Gemeinde eingebracht, um mit allen Partnern das Konzept zu entwickeln und das Zentrallager zu realisieren. Ein wichtiger Teil davon ist die ehrenamtliche Arbeit. „Ein so umfangreiches Projekt wie das „Zentrallager“ oder die Flüchtlingsarbeit überhaupt steht und fällt natürlich mit den vielen ehrenamtlich Engagierten, die in Zukunft für den Betrieb zuständig sind. Wir als Pfarrgemeinde hatten schon früh damit begonnen, Ehrenamtliche für die Flüchtlingshilfe zu begeistern, sodass aktuell 360 engagierte Bürger in unserer Gemeinde und bei unseren Kooperationspartnern, darunter die Lukaskirchengemeinde und die Heilsarmee in der Flüchtlingshilfe aktiv sind“, erklärt er.

„Das Deutsche Rote Kreuz in Bonn, ist sehr froh darüber, dass dieses wichtige Projekt dank des enormen Engagements aller beteiligten Partner nunmehr an den Start gehen kann. Unser gemeinsames Ziel ist es, mit der Etablierung des zentralen Sachspendenlagers die vielen Flüchtlingsunterkünfte im Stadtgebiet Bonn bedarfsgerecht und vor allem zeitnah mit Kleidung und weiteren Sachspenden zu versorgen. Im Sinne der hilfsbedürftigen Flüchtlinge hoffen wir auf eine breite Akzeptanz und freuen uns über jede Unterstützung“, sagt Hassan-Dirk Yücelli, stellvertretender Kreisvorsitzender, Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Bonn e.V.

Die geplanten Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 15:00 bis 19:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Deutsche Post DHL Group engagiert sich seit September 2015 mit einer eigenen Initiative für die geflüchteten Menschen. Besonderer Fokus liegt auf Integration, Spracherwerb und Einblick in die Arbeitswelt. Dabei kooperiert Deutsche Post DHL Group mit erfahrenen Partnern wie dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft, SOS-Kinderdorf, Stiftung Lesen und Teach First Deutschland. Als einer der größten Arbeitgeber bietet das Unternehmen außerdem 1.000 Praktika an, die perspektivisch zu Ausbildung und Arbeit in Deutschland führen können. Alle Projekte werden von rund 100 Koordinatoren aus Niederlassungen der Deutschen Post deutschlandweit gemeinsam mit den genannten Partnern und den lokalen Arbeitsagenturen identifiziert und lokal von ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterin betreut. Dabei profitiert das Unternehmen von seiner langjährigen Erfahrung im Bereich Ehrenamt (Corporate Volunteering). Zusätzlich stellt das Unternehmen die Nutzung von bis zu 100.000 m2Liegenschaften für Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung.

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