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Amazon USA erhöht Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung auf 49 Dollar

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Amazon hob in den USA den Mindestbestellwert für den kostenfreien Versand für Nicht-Prime-Abonnenten an. Das Unternehmen erklärte am 22.02.2016, dass Nicht-Prime-Mitglieder mindestens 49 Dollar pro Bestellung ausgeben müssen, um sich für den Gratisversand zu qualifizieren. Bislang lag der Dollar. Für Bücherbestellungen gilt ein Mindestbestellwert von 25 US-Dollar. Die E-Commerce-Riese versucht offenbar hiermit mehr Verbraucher in sein Prime-Programm zu locken, das in den USA 99 Dollar pro Jahr kostet, in Deutschland 49 Euro jährlich.

Amazon USA erhöht Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung auf 49 Dollar

Amazon USA erhöht Mindestbestellwert für versandkostenfreie Lieferung auf 49 Dollar

Für Amazon ist Prime ein großer Wachstumsmotor für das gesamte Unternehmens. Nach neueren Erhebungen wird Prime mittlerweile von 38% aller amerikanischen Haushalte genutzt. Consumer Intelligence Research Partners schätzt, dass Prime 54 Millionen US-Mitglieder hat, 35% mehr als noch in 2014. Der Bericht zeigte auch, dass 47% der aller Amazon-Kunden Prime Mitglieder sind.

Für Nicht-Prime-Mitglieder wird ab 49 Dollar Mindestbestellwert der Versand kostenfrei sein, aber zudem ist er langsamer als die Lieferung für Prime-Mitglieder. Durchschnittlich dauert der Gratis-Versand in den USA für Nicht-Prime-Kunden fünf bis acht Werktage, während Prime-Mitglieder ihre Artikel kostenfrei innerhalb von maximal zwei Tagen erhalten. Einige Artikel können sogar noch am gleichen Tag der Bestellung ausgeliefert werden.

Das ist nicht der erste Schritt von Amazon, die Verbraucher dazu zu ermutigen, Prime auszuprobieren. Im Jahr 2015 hat das Unternehmen mit dem Prime-Day, seiner eigenen Version des Black Friday, in einem eintägigen Verkauf mit exklusiven Rabatten nur für Prime-Mitglieder versucht, weitere Kunden in sein Programm zu bekommen.

Auch entscheidend für das Wachstum des Prime-Programms ist, dass Amazon in der Lage ist, viele Gegenstände für die schnelle Prime-Lieferung verfügbar zu machen. Hierfür hat Amazon große Anstrengungen unternommen, um Drittanbieter-Händler dazu zu ermutigen, Amazons Logistikzentren zu nutzen, sodass das Unternehmen mehr Kontrolle über die Auslieferung hat und eine schnelle Zustellung für seine Nutzer sichergestellt ist.