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Interactive Content – Wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre Conversion Rate steigern

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Das Web 2.0 lebt von nutzergeneriertem Content. Der Boom sozialer Medien und andauernde Trends, wie Individualisierung und Personalisierung, deuten auf ein langfristig geändertes Nutzerverhalten: Statt Inhalte einfach zu konsumieren, wird die Möglichkeit zur Interaktion geschätzt. Wer als Onlinehändler hierauf eingeht, hebt sich nicht nur von der Masse ab – er kann Kunden auch länger auf der Seite halten, Informationen besser vermitteln und emotionaler kommunizieren. Bereits der Lead Generation Benchmark Report 2014 bestätigt, dass sich interaktiver Content ebenfalls positiv auf die Lead Generierung auswirkt. Hiernach führen interaktive Konzepte rund doppelt so häufig zu einem Kaufabschluss, wie statische Varianten. Der Bezahldienstleister und E-Commerce-Experte Paymill hat einen Blick auf drei vielversprechende Möglichkeiten geworfen, Shops interaktiver zu gestalten.

Spiel, Spaß und Spannung – Machen Sie den Nutzer zum Benutzer

Interactive Content - Wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre Conversion Rate steigern

Interactive Content – Wie Sie mit einfachen Mitteln Ihre Conversion Rate steigern

Viele der bereits vorhandenen Informationen in Onlineshops lassen sich auch auf interaktive Weise darstellen. Wer als Fashionshop Trends benennen möchte, kann dies beispielsweise statt über einen Text über interaktive Infografiken lösen. Mithilfe von Tools wie infogr.am, interactive creator oder tableau public lässt sich das auch ohne technische Vorkenntnisse umsetzen. Eine noch stärkere Interaktion des Nutzers ist mit Quizzes möglich, beispielsweise “welcher Fashion-Typ bin ich?”. Hierfür gibt es eine Reihe kostenloser und einfacher Tools wie Qizzr. Auch einfache Spiele-Varianten wie Memories oder Schiebepuzzles regen den Nutzer zu Aktion an – die sich auch sehr gut mit Gewinnspielen vereinbaren lassen. Es wird deutlich: Den Möglichkeiten interaktiven Contents sind kaum Grenzen gesetzt. Der Kosmetikkonzern Garnier zeigt mit dem Olia Typberater, wie homogen sich Fragebögen mit Bewegtbild und Personalisierung vereinbaren lassen. Sogar prominente Sympathieträger werden mit eingebunden und bauen eine sehr authentisch wirkende Beziehung zum Kunden auf.

Die digitale Umkleidekabine

Wer online Produkte verkaufen möchte, muss Nachteile gegenüber physischen Shops ausgleichen. Ein großes Problem ist, dass Kunden die Produkte nicht real erleben oder anprobieren können. Virtuelle Anproben können hier eine Brücke schlagen. Einige Händler, wie der Brillenshop Mister Spex, bieten dieses Tool bereits an. Hierfür können entweder Bilder hochgeladen oder das Livebild der Kamera genutzt werden. Einen Schritt weiter geht Adidas mit dem Programm fits.me, das einen Avatar des Nutzers erstellt, der die Kleidungsstücke an dessen Stelle anprobiert. Für Kunden bedeutet das nicht nur eine nette Spielerei, sondern einen echten Mehrwert – der kaufentscheidend sein kann.

Der Kunde ist sich selbst am Nächsten

Dem Trend Individualisierung folgend, bieten immer mehr Shops Customization-Möglichkeiten an. Dabei können Kunden Einfluss auf die Produktgestaltung nehmen. Prominentes Beispiel ist NIKEiD: Hier können Kunden sich ihren Wunsch-Schuh selbst designen. Aber auch andere Hersteller haben den Trend erkannt und ermöglichen das virtuelle Anpassen von Zelten, über Fahrräder, bis hin zu Müsli. Eine eingebaute Share-Funktion gestalteter Designs steigert nochmals die Interaktion – Kunden können so ihre Entwürfe mit anderen teilen oder sich über ihre Designs in einem Chat austauschen. Das nützt nicht nur den Kunden, sondern steigert durch das Verbreiten auch die Reichweite und dient so als kostenlose und authentische Werbung.

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