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Medikamente im Internet bestellen: Studienergebnisse veröffentlicht

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Der Online-Handel befindet sich aktuell in einer Hochsaison. Ein Großteil der Verbraucher schätzt dabei die erheblichen Kosteneinsparungen bei Bestellungen im Internet. Bis zu 80 % weniger zu bezahlen, gilt als einer der besten Motivationsfaktoren, um einer Online-Apotheke zu vertrauen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie beleuchtet Hintergründe. Zudem stellt sich die Frage nach der Seriosität einer Online-Versandapotheke.

Gute Gründe, im Internet zu bestellen

Wissenschaftler befragten Anfang 2014 circa 5.182 Verbraucher online. Im Mittelpunkt der Betrachtung stand die ursprüngliche Motivation für die Wahl der Online-Apotheke im Gegensatz zum stationären Handel. 83 % der Verbraucher präferieren Online-Apotheken wegen des günstigen Preises. So zeigen Studien, dass Verbraucher bei Online-Apotheken im Vergleich zu regionalen Apotheken mindestens 50 % sparen. Wählen sie zudem Generika, können sie zwischen 70 und 80 % einsparen. Ein geringer Prozentsatz der Befragten bestellt gern im Internet, da auf diese Weise Zugang zu in Deutschland nicht zugelassenen Arzneimitteln besteht.

Medikamente im Internet bestellen: Studienergebnisse veröffentlicht

Vorrangig lohnt sich in Deutschland entsprechend die Bestellung von rezeptfreien Medikamenten im Internet. Der gesamte Vorgang ist innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln muss im Gegensatz dazu, das Originalrezept separat via Post an die Online-Apotheke versandt werden. Das kostet nicht nur unnötig Zeit. Vielmehr gleichen die Preise verschreibungspflichtiger Arznei im Internet denen in stationären Apotheken.

Wichtige Details beachten: Selbstmedikation, Informationsquelle

Obwohl die Rate der Selbstmedikation stetig steigt, dient die Apotheke vor Ort für 77 % der Befragten als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um rezeptfreie Medikamente. Im Gegensatz dazu dient die Homepage des jeweiligen Herstellers nur in 22 % aller Teilnehmer als Informationsquelle. Einen ähnlichen Prozentsatz erhielten thematische Foren im Internet. So konsultieren den Studienergebnissen zur Folge 20 % aller Befragten diese, um an Hinweise zu bestimmten Medikamenten zu gelangen. Obwohl zuverlässige Studien davor warnen, sind nicht alle Arzneimittel, welche über Online-Apotheken bezogen werden, schlecht. Dennoch sollten Verbraucher auf Originalverpackungen achten, auf welcher nicht nur die PZN, sondern vor allem auch die Zulassungsnummer verzeichnet ist. Im anderen Fall besteht bei ausländischen Importen oder Fälschungen die Gefahr, dass Verbraucher unter langwierigen, gesundheitlichen Folgen durch die Einnahme gefälschter Präparate leiden.

Online-Apotheken Checkliste: Seriosität

Der Online-Handel von Medikamenten galt noch bis vor Kurzem als gefährlich. Die Technisierung und auch der Boom des Online-Handels für viele Branchen machen jedoch auch vor Arzneimitteln keinen Halt. Experten raten jedoch dazu, bei jeder Online-Versandapotheke genauer hinter die Kulissen zu schauen. Folgende Orientierungspunkte helfen bei der Einschätzung, ob es sich um ein seriöses Online-Unternehmen handelt.

  • deutsche Apotheken wählen: öffentlich als auch nach deutschem Recht zugelassen, Hinweis auf Erlaubnis von Versandhandel nach deutschem Apothekergesetz
  • Inhaber: Apotheker, der in Deutschland approbierte, Eckdaten hierzu siehe Impressum
  • Impressum mit Angaben zu zuständiger Apothekerkammer, Aufsichtsbehörde
  • besondere Vorsicht bei fehlendem Impressum oder AGBs
  • Versand verschreibungspflichtiger Medikamente nur nach Einsendung des Originalrezepts vom Arzt
  • seriöse Arzneimittel erkennbar an der aufgedruckten Zulassungsnummer „Zul.-Nr.“

Da die Vielzahl seriöser Versandapotheken wächst, lässt sich eine weitere Umsatzzunahme in dieser Branche verzeichnen. Für Verbraucher bringt dies den Vorteil mit sich, dass Online-Apotheken nicht nur stärker kontrolliert werden, sondern vielmehr auch von höchster Professionalität geprägt seien werden. Dies bringt Sicherheit und gleichzeitig bei Bedarf das Medikament direkt bis vor die Haustür. Schließlich entscheiden sich 67 % der Verbraucher aus diesem Grund für den Online-Versand. Dennoch seien auch die einzigartigen Vorzüge von regionalen Apotheken direkt im Ort nicht zu unterschätzen. So bietet das Beratungsgespräch zahlreiche Hinweise auf Wechselwirkungen oder Gegenanzeigen mit anderen Medikamenten. All diese Informationen müssen sich Online-Kunden für Ihr jeweiliges Medikament selbst einholen.

Weitere Tipps:

  1. http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/leistungen/arznei-heil-und-hilfsmittel/verschreibungspflichtige-arzneimittel.html
  2. https://www.europa-apotheek.com/info/faq.htm
  3. http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=52858
  4. https://www.verbraucherzentrale.de/zuzahlung

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