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eBay vor den Quartalszahlen: Wachsende Unsicherheit?

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Wie wir bereits berichteten, wird eBay wird seine Q4/2015 Ergebnisse am 27. Januar 2016 bekanntgeben. Erwartet werden 2,32 Milliarden Dollar beim Umsatz und 0,50 Dollar Gewinn je Aktie. Das Management gab für das Q4/2015 einen Ausblick in einer Range von 2,27- 2,32 Milliarden Dollar an. Ähnlich wie in den Vorquartalen waren die Analystenschätzungen weitgehend konservativ, was dem Unternehmen einen gewissen Spielraum bietet, um eine Ertrags-Überraschung zu liefern.

eBay hat ein Problem

Das Unternehmen muss seine Markenwahrnehmung bei den Verbrauchern verbessern, damit diese den Marktplatz nicht mehr nur als Plattform für gebrauchte oder reduzierte Güter ansehen. Der stagnierende Bruttohandelsumsatz ist ein Indiz dafür, dass das Wettbewerbsumfeld angesichts der Dynamik von Amazon und auch anderer Händlern, eBay negativ beeinträchtigt. Und dann gibt es auch immer noch das Langzeitrisiko eines möglichen Markteintritts von Alibaba in Nordamerika.

Das Problem mit eBay ist, dass das Unternehmen weiterhin den unerbittlichen Konkurrenzdruck von Amazon spürt. Amazon zählt unter den Verbrauchern als überlegene Marke und genießt eine positivere Wahrnehmung. Zusätzlich sind Offline-Einzelhändler wie Wal-Mart und Target dazu bereit, ihre E-Commerce-Aktivitäten hochzufahren, was weiteren Druck auf die eBay-Wachstumschancen ausübt. Ohne zusätzliche Investitionen in das Kerngeschäft oder neue Akquisitionen könnte eBay in 2016 enorm starken Gegenwind erfahren.

Die jüngsten Daten von ChannelAdvisor zeigten, dass das eBay-Cyber ​​Monday-Wachstum deutlich schwächer als das von Amazon ist. Natürlich ist ein solch einzelner Datenpunkt nicht repräsentativ für das gesamte Quartal, aber die Daten vom Cyber ​​Monday weisen zumindest daraufhin, ob ein Unternehmen auf dem mehr oder weniger richtigen Weg ist. In naher Zukunft wird der Wettbewerbsdruck eBays-Wachstumsprofil, das niedriger ist als der Marktdurchschnitt, wahrscheinlich weiter komprimieren.

 

Wichtig ist für eBay auch, die Unstimmigkeiten in der Produktsuche und beim Fulfillment, verglichen mit dem Ist-Stand von Amazon, in den Griff zu bekommen, denn sonst wird die Nutzerbasis weiter zu konkurrierenden Plattformen abwandern. eBays Versuch einer Neupositionierung, eine B2C-Destination zu werden, könnte in Frage gestellt werden.

Der Autor eines Artikels auf seekingalpha glaubt, dass eBay für Alibaba und JD.com als M&A-Katalysator fungieren könnte, vor allem weil beide Unternehmen ihre Nordamerika-Expansion vorantreiben wollen. Alibaba versuchte es bereits mit seiner Plattform 11Main, die dann jedoch weiterverkauft wurde. Zudem erweiterte Alibaba seine Cloud-Dienste für die USA und potentielle chinesische Händler. JD investierte kürzlich in das Shopping-Portal Wish, was auch das Interesse an der nordamerikanischen Expansion belegt.

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