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Amazon arbeitet weiter am eigenen, weltweiten Lieferservice

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Wie bereits im Oktober 2015 berichtet, zeigte Amazon Interesse am französischen Paketdienstleisters Colis Privé. Schon im Mai 2014 übernahm Amazon 25% des Unternehmens. Mit der Übernahme möchte Amazon in den französischen Großstädten die Lieferung über den letzten Kilometer in Eigenregie ausführen.

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Aus bilanztechnischen Gründen wurde der Abschluss der Transaktion ins erste Quartal 2016 gelegt und soll demnächst abgeschlossen werden. Damit erwirbt Amazon die restlichen 75% an Colis Privé. Obwohl die französische Firma im Vergleich zu den multinationalen Riesen, die Amazons Pakete weltweit bewegen klein ist, wird die Übernahme Amazons größter Schritt sein, um in das Liefer-Geschäft einzusteigen. Colis Privé wird die Paketzustellung weiterhin für alle seine Kunden durchführen und nicht nur exklusiv für Amazon arbeiten.

Amazon Sprecher Craig Berman lehnte es ab die Pläne von Colis Privé oder die Amazons zu kommentieren.

Einige Analysten glauben, dass Amazon weltweit seinen eigenen Paket-Lieferservice aufbauen möchte, der eines Tages mit UPS, FedEx und anderen in Konkurrenz treten wird. Neben dem Colis Privé Deal hat Amazon im Jahr 2014 4,2% an Yodel übernommen, einem Paket-Lieferunternehmen in Großbritannien. Im vergangenen Monat kaufte Amazon in den USA einige tausend LKW-Anhänger, um seine Infrastruktur weiter auszugestalten. Auch im vergangenen Monat gab es die Meldung, dass Amazon in Verhandlungen stünde, um 20 Boeing 767 Frachtflugzeuge zu chartern, um dann seinen eigenen Cargo-Lieferservice aufzubauen.

Robert W. Baird & Co., Analyst bei Colin Sebastian, glaubt, dass Amazon vielleicht einen Lieferservice entwickeln wird, der mehr als die eigenen Versand-Bedürfnissen erfüllt. Er erwartet, dass Amazon Kapazitäten anbieten wird, um auch für andere Unternehmen die Lieferungen zu übernehmen.