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eBay untersagt den Verkauf von Briefmarken aus Nordkorea

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Ein britischer eBay-Händler, der auf dem Online-Marktplatz Briefmarken aus Nordkorea angeboten hat, erhielt von eBay folgende Mitteilung erhalten:

„eBays Politik besagt, dass der Verkauf der meisten Artikel, die aus Nordkorea stammen, verboten ist. Das ist zurückzuführen auf die Sanktionen, die von der Exportkontrollbehörde des United States Department of the Treasury beschlossen wurden. Aus diesem Grund ist es ab dem 9. April 2013 nicht mehr gestattet Briefmarken, Münzen oder Papiergeld aus Nordkorea stammend, auf dem Online-Marktplatz einzustellen.“

eBay untersagt den Verkauf von Briefmarken aus Nordkorea

Chris Dawson meint, dass die Sache 2 Seiten habe: Zum einen stellt eBay damit klar, ein amerikanisches Unternehmen zu sein, dem die Hände gebunden sind und das sich nach den Forderungen der US-Regierung richten muss. Zum anderen aber, warum sollte jemand, der ein paar Briefmarken hat und diese verkaufen möchte, dieses nicht tun dürfen?

Hat die US-Regierung wirklich das Recht festzulegen, dass ein eBay-Verkäufer aus Südengland Briefmarken verkaufen darf oder nicht? Wahrscheinlich wäre es eher an den britischen Behörden das zu entscheiden.

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  1. Das ist durchaus üblich für die amerikanische Politik. Man macht nicht nur Druck auf alle internationalen Niederlassungen amerikanischer Firmen weltweit, sondern auch auf Niederlassungen ausländischer Firmen in den USA und man versucht auch über diese US Niederlassungen inzwischen Druck auf die ausländischen Mutterkonzerne auszuüben.

    So konnte ich selbst erleben, wie ein deutscher Urlauber auf Kuba letztes Jahr ohne Geld da stand, da seine deutsche Bank bei der er sein Konto hatte, eine US-Mutter hatte. Daher muss auch das deutsche Bankinstitut seine Karten für den Gebrauch in Kuba sperren und somit funktionierte weder EC- noch Kreditkarte dieser Bank dort.

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