Amazon USA erfährt Gegenwind von Markenherstellern

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Amazon sieht sich den gleichen Problemen gegenüber wie auch schon eBay: Markenhersteller beklagen, dass ihre Produkte zu Niedrigpreisen auf der Plattform verkauft werden.

Laut Reuters beschweren sich die Markenhersteller nicht mehr darüber, dass die Waren Plagiate sind, sondern, dass die Preise auf der Amazon Webseite schlichtweg zu niedrig seien. Die Berichte konzentrieren sich in der Hauptsache auf die amerikanische Amazon Webseite, doch ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Klagen demnächst auch gegen die anderen internationalen Amazon Webseiten richten werden.

Reuters berichtet sogar davon, dass die Hersteller auf Amazon USA Testkäufe durchführen und auch Seriennummern nachverfolgen, um herauszufinden, aus welchem Distributionskanal die Waren stammen.

Amazon USA erfährt Gegenwind von Markenherstellern

Im Fall von Amazon sind es nicht nur die Drittanbieter, die Preise drastisch herabsetzen, sondern auch Amazon selbst. Amazon verteidigt sich und argumentiert, dass sie sich einem harten Konkurrenzkampf mit ihren Händlern gegenüber sehen, die die Preise drücken.

Das Wachstum des Drittanbieter-Marktplatzes von Amazon lässt erahnen, wie wichtig die Drittanbieter-Verkäufe für die Quartalzahlen von Amazon sind. Die Plattform für unabhängige Händler ist anders als das traditionelle Amazon Business, auch bekannt als Erstanbieter-Geschäft. Hier kauft Amazon Produkte von Herstellern zu Großhandelspreisen und verkauft diese in Eigenregie.

Die Drittanbieter-Verkäufe bieten Amazon Gewinnspannen von 90 bis 100%, während das traditionelle Retail-Business Gewinnspannen von zirka 20% hat.

Nicht autorisierte Verkäufer sind auch auf eBay aktiv. Doch eBay hat sich nicht auf brandneue Produkte spezialisiert, Preise sind daher nicht von oberster Priorität und eBay tritt nicht in Konkurrenz zu seinen Händlern. Aus diesem Grund sind die Markenhersteller im Fall von eBay auch weniger besorgt über reduzierte Verkaufspreise.

Adidas hatte bereits im Juni 2012 angekündigt spätestens ab 2013 ein Verkaufsverbot einführen, für Artikel die über den Online-Marktplatz eBay oder Amazon angeboten werden.

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  1. “Amazon verteidigt sich und argumentiert, dass sie sich einem harten Konkurrenzkampf mit ihren Händlern gegenüber sehen, die die Preise drücken”

    LÄCHERLICH !!!! Amazon verdient sich an den Verkäufern der Drittanbieter eine goldenen Nase! OHNE eigenen Wareneinsatz.

    Gegenüber einer angeblichen Gewinnspanne von 20% im regülären Verkauf gibt es alleine 15% Provision vom Drittanbieter PLUS VARIABLE ABSCHLUSSGEBÜHR (das Geld, welches Amazon von den dem Käufern belasteten Versandkosten noch einbehält (wofür auch immer) verständlich, daß es keinen Versandrabatt gibt …).

    Ganz abgesehen davon wäre Amazon natürlich gut beraten, sich ihre Drittanbieter insgesamt genauer anzusehen.

    Ich kaufe bei KEINEM Anbieter, der sich nicht einmal ein Impressum leisten kann !!!
    Amazon ist inzwischen – genau wie ebay – ein Tummelplatz dubioser “Privatanbieter”

    Solange der VK Geld bringt, darf er machen was er will.

    Amazon, das schafft kein Vertrauen!

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