PayPal CEO David Marcus greift durch

1 Kommentar

„… Sie sollten wissen, dass ich jeden Ihrer Berichte ernstnehme und wir den Umgang mit dem Zurückhalten von Geldern radikal ändern sowie mit unseren Verbrauchern kommunizieren werden. Ich werde eine Menge an Veränderungen bei PayPal vornehmen (ich habe erst vor 5 Monaten übernommen)und ich hoffe, dass wir über die Zeit Ihr Vertrauen zurück gewinnen werden. Nicht mit Worten, sondern mit tollen Produkten und einem sehr guten Service“, so klingen die Worte von David Marcus, President, PayPal.

Marcus hat persönlich einen verärgerten PayPal-Kunden angeschrieben, bei dem mehr als 40.000 britische Pfund an Geldern eingefroren waren.

Auch soll eine Mail an PayPal-Nutzer herausgegangen sein, die anscheinend eine besonders gute Performance vorlegen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass PayPal keine Ihrer Gelder im Fall von Auseinandersetzungen, Rückbuchungen oder sonstigen Ansprüchen mehr zurückhalten wird. Das Einfrieren der Gelder von etwa 90 Tagen ist für viele Händler das größte Problem.

Wie viele Anwender ein solches Mail erhalten haben, ist nicht klar. Ebenso weiß man nicht wie lange es dauert bis das Versprechen international umgesetzt wird, doch ist es positiv zu bewerten, dass PayPal sich jetzt endlich mal in die Lage der Händler versetzt und reagiert.

David Marcus ist zwar erst seit 5 Monaten auf seinem Posten, doch er bekommt schon jetzt viel Vertrauen entgegengebracht. Es sieht so aus, als wären leere Versprechungen nicht sein Ding und vielleicht ist er endlich jemand, der auf der gleichen Wellenlänge mit den Kunden funkt.

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  1. warme Worte des Präsidenten. Tolle Sache. Man soll sich einfach vor Augen halten, daß diese Geschichten von einer “Bank” geschrieben wurden und auch in Zukunft wird.
    Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Hausbank würde Ihnen eine Auszahlung verweigern, nur weil Ihr Nachbar gesagt hat “Sie sind doof”.
    Ich vermute stark, daß es hier nicht um die Kundenzufriedenheit geht, sondern der geschilderte Fall die Aufmerksamkeit der Bankenaufsich erhielt und man nun krampfhaft um Schadensbegrenzung nach oben bemüht ist.

    Was hier hilft ist kein Gottvertrauen in die Weisheit eines neues CEO, sondern nur eine Anzeige bei Bafin / CSFFR bzw. direkt eine Strafanzeige gegen den Geschäftsführer.
    Das gilt auch oder insbesondere bei Rückbuchungen nach “Käuferbeschwerden” u.a. wegen Untreue/ Unterschlagung § 246 StGB und 266 StGB, nach § 132 StGB wegen Amtsanmaßung.

    Übrigens ist jede Bank verpflichtet die Identät des Inhabers bereits bei Konto- ERÖFFNUNG zu verifizieren. Das gilt auch für paypal !!

    Herr CEO ! Sie möchten etwas gutes Tun ?
    Entzerren Sie die Gebührenstrukturen, trennen sich von Dinsoauriern wie “cross border fees” , die bei elektronischen Zahlungen ein Hohn sind, und denken einmal darüber nach, ob man mit seriösem Geschäftsgebahren nicht nachhaltig erfolgreicher ist.
    In Amerika mag das alles normal sein. Von DORT wurden wir ja auch mit der Bankenkrise beglückt.
    Ich zumindest halte Gebühren von FÜNF Prozent für inakzeptabel.
    Mutter ebay möchte uns zum globalen Handel animieren, zwingt uns dadurch zu solchen Zwansgeldern.
    Nettes Geschäftsmodell.
    Auf zur nächsten Gratis-Wochenende Zahlungsfalle . . .

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