Amazon USA ab Januar 2013 mit höheren Gebühren

1 Kommentar

Amazon USA wird mit einer neuen „Electronics Accessories” Kategorie und einem korrespondierenden Store im Januar 2013 an den Start gehen. Auf einige Händler wird dann eine höhere Gebühr zukommen, die sie an den Online-Marktplatz Amazon bezahlen müssen.

In der neuen Zubehör-Kategorie wird man Kopfhörer finden, aber auch Überspannungsschutz-Artikel, Stative, Batterien und viele andere Dinge mehr. Die derzeitigen Gebühren sind hier aufgelistet.

Amazon USA ab Januar 2013 mit neuer Produktkategorie und höheren Gebühren

Amazon USA ab Januar 2013 mit neuer Produktkategorie und höheren Gebühren

Und so werden sich die Gebühren verändern:

Aktuell kostet beispielsweise eine Kameratasche, die in der Kategorie „Kamera und Foto“ angeboten 8% Kommissionsgebühr. Ab 15. Januar 2013 werden hierfür 15% fällig. Amazon berechnet zusätzlich 8% für den Verkauf von Verbraucherelektronik-Artikel.

Die neuen Gebühren wurden den Händlern per Mail mitgeteilt. Amazon schrieb, dass der neue Store die Kauferfahrung für die Verbraucher verbessern soll. Er soll ein Ort sein, an dem die 3 Millionen Elektronikartikel zentral angeboten werden. Amazon will ebenso die Produktdaten-Qualität verbessern, um mehr Konsumenten in den neuen Store zu holen und damit die Verkäufe für die Händler in der Elektronik-Kategorie anzukurbeln.

Angebote, die für die Elektronikprodukte bereits gemacht worden sind, werden automatisch zum Start der neuen Kategorie in den Store übertragen.

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  1. mirwirdschlecht sagt:

    Alles nur die halbe Wahrheit.

    Die angegebene knappe Verdoppelung der Gebühren gilt “nur” für Artikel BIS 100$ .
    die Prov. für Verbraucherelektronik-Artikel bleibt bei 8% und wird nicht noch zusätzlich aufgeschlagen.

    So oder so, auch hier wird das sicherlich so kommen, sobald Amazon erkennt, daß die Händler wieder einmal den Dreh an der Preisschraube schlucken.
    Der Käufer bekommt davon zunächst nichts mit, im Gegenteil, ihm wird ja inzwischen sogar Lieferung am Tag der Bestellung schmackhaft gemacht.

    Es darf sich jeder fragen, wie das nachhaltig funktionieren soll.
    Ich kenne die Steuersätze in USA nicht, aber hier machen die Fremdabgaben (Amazon / Steuern) in manchen Kategorien über 30% des VK aus !!!!

    Verständlich, daß Amazon seine Anbieter gleichzeitig zwingt, die Artikel nirgendwo anders billiger anzubieten…

    In den Rubriken DVD / CD bedarf es da keiner Ermahnung, dort übernimmt das immer mehr die ich-bin 1-centg-billiger-und-damit-umsatz-könig Software diverser Drittanbieter. Kaufmännisches Denken unerwünscht, den Verbraucher freut es.
    Mir kann niemand erzählen, er würde beim Verkauf einer CD / DVD für 1Cent trotz des “Reibachs” mit der Versandkostenpauschale auch nur einen Hauch von Profit erwirtschaften.
    Ware für schöngerechnete 50Cent brutto zu versenden ist und bleibt eine ABM !!!
    (es sei denn man nutzt – asozial wie man ist – “Blindensendung” )
    – Ich bedauere ehrlich gesagt, daß diese Software bei 1Cent die natürliche Grenze setzt. Sonst gäbe es garantiert mehr als einen Anbieter, der einem bei “Kauf” noch etwas rausgibt. —

    Als Käufer weiß ich genau, daß ich bei diesen Anbietern Dinge wie Service etc NIE erwarten darf.

    happy hunting!!

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