Nach Amazon sperrt auch PayPal Wikileaks aus

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Wer Wikileaks durch Spenden unterstützen möchte, der kann dies nicht mehr via PayPal machen. PayPal teilt auf seiner Blogseite mit, dass wegen einer „Verletzung der Nutzungsbedingungen“ das von Wikileaks genutzte Konto permanent Nach Amazon sperrt auch PayPal Wikileaks ausgesperrt worden sei. PayPal schließt die Benutzung seiner Dienste aus, wenn dadurch „gesetzwidrige Aktivitäten“ gefördert werden. Das jedoch sei bei Wikileaks geschehen. Der Online-Bezahldienst PayPal erklärte, man habe das Konto von Wikileaks auf unbestimmte Zeit gesperrt und die Organisation bereits darüber informiert.

Wikileaks benötigt nach Angaben seines Gründers Julian Assange mindestens 200.000 US-Dollar an Spenden, besser 600.000 Dollar jährlich, um den Betrieb der Plattform gewährleisten zu können.

Die Wau-Holland-Stiftung ist für Assange eine der wichtigsten Geldquellen in Deutschland, die jedoch konnte am 4.12.2010 ebenfalls über den Online-Bezahldienst keine Gelder empfangen.

Vor einigen Tagen hat bereits Amazon ragiert und das Hosting für Wikileaks eingestellt, die Seite ist momentan über http://213.251.145.96/ oder erreichbar.

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