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März 9, 2009 Ein Kommentar
Mark Lewis, seines Zeichens Manager des britischen Online-Marktplatzes eBay, hat sich im Guardian zum Wiederverkauf von Konzertkarten und Sporttickets auf eBay geäußert. Der Artikel befasst sich mit den Gedanken von Mark Lewis im Hinblick auf die Schwierigkeiten von Fans, rechtmäßig Eintrittskarten für Events zu erhalten. Und er behandelt die Restriktionen denen sich die Fans gegenüber sehen, die im Besitz von Karten sind, das Ereignis dann aber nicht besuchen können und ihre Karten daher veräußern möchten. Oft aber ist es dann so, dass der Veranstalter die Karte dann für ungültig erklärt und das bereits bezahlte Geld einbehält.
„Wie die meisten Menschen, so betrachten es auch die eBay-Nutzer für selbstverständlich, dass wenn man für etwas bezahlt hat, man es auch wieder für den besten Preis, den man erhalten kann, wiederverkaufen darf. Keiner würde einem je den Preis vorschreiben, den man beispielsweise für eine unerwünschte CD verlangen darf. Hat man nun ein eine Eintrittskarte, die man nicht nutzen kann oder will, warum darf man nicht auch hier den Preis verlangen, den man sich dafür vorstellt und den jemand anders auch bereit ist zu bezahlen“, so Mark Lewis.
Ferner muss man sich darüber im Klaren sein, dass es meist keine Schwarzhändler sind, die auf eBay Karten verkaufen, sondern einfach nur Menschen, die sich dieser entledigen möchten, weil sie an dem Event keine Interesse oder keine Zeit mehr haben. Laut Mark Lewis waren 60% der Ticketverkäufe auf eBay im letzten Jahr Einzelverkäufe von Privatpersonen und keine professionellen Händler. Schön, dass sich ein eBay-Verantwortlicher einmal mit seinem Namen und dem Einfluss von eBay für die Rechte der Verkäufer stark macht.
wieder ein Beweis für das völlig weltfremde Bild diverser ebay Mitarbeiter.
Wer sich zumindest in DE den ticket Markt ansieht, wird schnell bregeifen, daß sich das Segment zum Großteil aufteilt in PROFESSIONELLE Ticketverkäufer und “Fans” , die bereits einen Tag nach Ticketorder “erfahren”, daß sie entweder doch nicht können, oder einfach keine Lust haben, zu EINEM Konzert 5-10 selbst hin zu fahren.
Aktuelles Beispiel dürfte die AC/DC tour sein.
Hier trieb es solche Blüten des “freien Verkaufs” daß sich echte fans genötigt sahen, die Initiative http://www.fanshelfenfans.de ins Leben zu rufen. Dass der Marktführer EVENTIM ebenfall sehr zweifelhaft agiert – bestimmte Kartenkontingente gab es nur in Verbindung mit einer (völlig überteuerten) “Event” Reise – sei nur am Rande erwähnt.
in den angeblichen 60% in England wurden dann sicherlich auch die ganzen Sammlertickets aus vergangenen Jahrzehnten mitgerechnet.
Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast :-)